Kleiner Kamp

Der Kleine Kamp bzw. Kamp befindet sich im Kristallin der Böhmischen Masse und weist eine Flussordnungszahl von 2 auf. Er entspringt im nord-westlichen Niederösterreich im sogenannten Weinsberger Wald und fließt Richtung Nord-Osten, bis er bei der Ortschaft Rapottenstein in den Großen Kamp mündet (der wiederum bei Krems in die Donau mündet). Die Fließstrecke von der Quelle bis zur Mündung entspricht einer Länge von ca. 24 km und überwindet einen Höhenunterschied von rund 266 m.

Der Kleine Kamp / Kamp ist Teil des niederösterreichischen Natura 2000 - Gebietes "Waldviertler Teich-, Heide- und Moorlandschaft".

Die von uns bewirtschafteten Reviere "Kleiner Kamp I/1", "Kleiner Kamp I/2" und "Großer Kamp I/3" erstrecken sich von der Quelle des Kleinen Kamp bis zur Diethartsmühle flussab der Ortschaft Rappottenstein. Auf eine fischereiwirtschaftliche Nutzung wurde in den 20 Jahren vor unserer Übernahme verzichtet. Dadurch sind sowohl die Entnahme als auch der Besatz von Fischen weitgehend unterblieben. Auch wir bewirtschaften ohne Fischbesatz und die Entnahme orientiert sich an der natürlichen Produktion. 

Fischzönose

Die biozönotische Region unseres Reviers ist dem Epirhithral (obere Forellenregion) bis Metarhitrhal (in den unteren Abschnitten) zuzuordnen. Folgende Fischarten kommen vor:

  • Aalrutte (Lota lota)

  • Aitel (Squalius cephalus)

  • Äsche (Thymallus thymallus)

  • Bachforelle (Salmo trutta)

  • Bachneunauge (Lampetra planeri)

  • Gründling (Gobio gobio)

  • Hasel (Leuciscus leuciscus)

  • Koppe (Cottus gobio)

  • Rotauge (Rutilus rutilus)

  • Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)

Die Bachforelle dominiert den Fischbestand, wobei in den "Wiesenabschnitten" für ein Gewässer der Böhmischen Masse z.T. beachtliche Biomassewerte vorzufinden sind. Typisch für diese Bioregion ist ein ausgewogener Populationsaufbau mit einem starkem Jungfischaufkommen. Individuen über 30 cm sind selten, sind aber vereinzelt anzutreffen. Erfreulich ist der gute Bestand der Aalrutte, die im Kleinen Kamp auch natürlich reproduziert. Äschen kommen primär in den flussab gelegenen Teilen des Reviers vor. Die allochthone Regenbogenforelle tritt nur in absoluten Einzelfängen auf, sodass insgesamt von einer den guten Lebensraumverhältnissen entsprechenden Fischzönose ausgegangen werden kann.

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